Gemeinschaftspraxis Dr. med. Dieter Rixen Dr. med Angela Stöß Martina Welge
         
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In unserer Praxis werden folgende mit Sauerstoff verbundene Therapien durchgeführt:

Hämatogene Oxidationstherapie (HOT/UVB)
Sauerstofftherapie

Bekanntlich sind alle Krebstherapien deutlich wirksamer, wenn die Sauerstoffversorgung der Patienten gut ist.

 

 
 

Hämatogene Oxidationstherapie (HOT/UVB)

Die wichtigste Sauerstofftherapie ist die Hämatogene Oxidationstherapie (HOT/UVB).
Die HOT (= hämatogene Oxidationstherapie = früher auch Blutwäsche genannt) findet ihre Anwendung in der Mitbehandlung von Krebserkrankungen, in der Verhinderung von Rezidiven und in der Vorbeugung vor Krebskrankheiten.

Krebskranke Menschen profitieren in 6-facher Weise von dieser Behandlung:

  1. Es kommt zu einer deutlichen Aktivierung des Immunsystems. Insbesondere sind es Helferzellen und Killerzellen aus der Thymusdrüse (= Bries), die Krebszellen direkt angreifen können und durch diese Behandlung aktiviert werden.
  2. Aktivierung von Radikalenfängern (Radikale wie z.B. Ozon = O3 können im Körper Zellen bösartig verändern) wie z.B. die selenabhängige Glutathionperoxidase.
  3. Durch eine Förderung der Feindurchblutung und Verbesserung der Sauerstoffversorgung kann eine weitere Entartung (= Reaktion der Krebszellen auf Sauerstoffmangel) verhindert bzw. reduziert werden. (Quelle: Journal of the National Cancer Institute, Bd 93, S. 266)
  4. Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie besonders bezüglich des Immunsystems, der Gefäßschäden, des Haarausfalls etc. können gesenkt werden.
  5. Tumorpatienten haben bekanntlich ein 10-fach höheres Risiko zur Thrombose bzw. Embolie. Diese Gefahr kann durch die mit der HOT erfolgten Blutverdünnung deutlich gesenkt werden.
  6. Die Entgiftungsfähigkeit von Leber und Nieren kann erhöht werden.


Durchführung der HOT
Die Grundbehandlung erfolgt zunächst 2- bis 3-mal in der Woche mit insgesamt 8 bis 10 Sitzungen. Danach ist im Allgemeinen nur noch alle 4 Wochen eine Therapiesitzung nötig.

Über sterile Einmalsysteme werden 80 ml Blut abgenommen, ungerinnbar gemacht, mit Sauerstoff versetzt, mit ultraviolettem Licht einer positiven Wellenlänge bestrahlt und dem Körper zurückgeführt.

Tradition der HOT
Im Jahr 1903 erhielt der dänische Arzt Finsen wegen erfolgreicher UV-Behandlung der Haut den Nobelpreis für Medizin. In den folgenden Jahren wurde Blut direkt mit UV-Licht einer heilenden Wellenlänge behandelt. So ist die Methode der HOT seit 80 Jahren bekannt.
20 Jahre lang (von 1970 -1990) wurden Studien und therapeutische Anwendungen an verschiedenen Universitäten in den neuen Bundesländern (z.B. Charité Berlin, Greifswald; Schiller-Universität, Jena; Augenklinik, Schwerin, etc.) durchgeführt.

Heute werden medizinische Forschungen im Allgemeinen nur dann durchgeführt, wenn Aufträge der pharmazeutischen Großindustrie vorliegen. Da die HOT nicht patentierbar ist (= Millionengewinne nicht zu erwarten sind) und sie teure chemische Mittel mit all ihren Nebenwirkungen ersetzten kann, ist an den Universitäten heutzutage kein Geld und Interesse für weitergehende Studien vorhanden.

 
 

Sauerstoffinhalationstherapie
mit ionisiertem Sauerstoff bzw.
nach Professor von Ardenne in der Krebstherapie

Sauerstoffmangel ist eine der Hauptursachen für eine große Anzahl von Beschwerden und Krankheiten des Körpers, unter anderem für die Schwächung der körpereigenen Abwehr. Das führt zu einer höheren Anfälligkeit für Krebserkrankungen.

Während einer Strahlen- oder Chemotherapie sowie bei großen chirurgischen Eingriffen kommt es oft zu einer erheblichen Abnahme des Sauerstoffdruckes im Körper, zum Teil um bis zu 25 %. Stoffwechselprodukte werden im Körper vermehrt und gleichzeitig kommt es zu einem Abfall der Energiebereitstellung. Dies hat eine verzögerte Heilung mit großer Belastung für Herz, Lunge und Kreislauf zur Folge. Eine erhöhte Infektanfälligkeit und eine verstärkte generelle Nebenwirkungsrate von Radio- und Chemotherapie treten auf.

Durchführung der Therapie

Im Allgemeinen verwendet man heute ionisierten Sauerstoff, der zu einer schnellen Sättigung des Blutes mit Sauerstoff führt. Bei der Sauerstoffmehrschritttherapie nach Professor von Ardenne verwendet man normalen medizinischen Sauerstoff. Dies hat zur Folge, dass eine Sitzung nicht 20 Minuten, sondern 2 Mal eine Stunde dauert. So führen wir heute im Allgemeinen in unserer Praxis die Sauerstofftherapie mit ionisiertem Sauerstoff durch.

Eine Kur umfasst 18 Anwendungen in 18 Tagen mit einer Pause am Wochenende. Zusätzliche Medikamente, die die Sauerstoffaufnahme und den Sauerstofftransport fördern werden gleichzeitig mit dem ionisierten Sauerstoff gegeben (u.A. Vitamin B15, Pangamant, Vitamin B1, Vitamin C etc.). Während der gesamten Behandlung sind Bewegung an der frischen Luft sowie ein leichtes Körpertraining empfehlenswert. Zusätzlich ist es sinnvoll, auf gesunde Ernährung und Reduktion von Kaffee, Tee und Rauchen zu achten.

Sauerstoffinhalationstherapie mit ionisiertem Sauerstoff bzw. nach Professor von Ardenne in der Naturheilkunde

In unserer Praxis wird die Sauerstoffmehrschritttherapie mit ionisiertem Sauerstoff sowie nach Professor von Ardenne durchgeführt. Im Allgemeinen nutzt man heute ionisierten Sauerstoff. Er wird sehr schnell vom Blut aufgenommen und das verkürzt auch die Therapiedauer. Bei der Behandlung mit ionisiertem Sauerstoff dauern Sitzungen etwa 20 Minuten. Die Mehrschritttherapien nach Professor von Ardenne mit normalem medizinischem Sauerstoff benötigen dagegen 2 Mal 1 Stunde täglich.

Wann ist eine Sauerstoffmehrschritttherapie anzuraten?

Eine Sauerstoffmehrschritttherapie ist empfehlenswert zur Erhöhung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit z.B. für Personen im Dauerstress, bei Herabsetzung der Anfälligkeit gegenüber Infektionen jeder Art, zur Bekämpfung der allgemeinen Gefäßsklerose (Verkalkung), bei Angina pectoris, Herzinfarkt, arterieller Verschlusskrankheit, Gehirndurchblutungsstörungen, Zustand nach apoplektischem Insult, bei Ulcus cruris, Unterschenkelödem, Hörsturz, Tinnitus, Durchblutungsstörungen des Augenhintergrundes (besonders als Folgeschäden von Zuckererkrankungen), Senkung des Operationsrisikos und Beschleunigung der Genesung nach Krankheiten, Senkung der Stärke und Häufigkeit von Migräneanfällen, zur Verbesserung der Lebensqualität bei chronischen Erkrankungen, bei Befindlichkeitsstörungen (besonders im hohen Lebensalter), bei Schwindel und Schlaflosigkeit, leichter Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen und Tendenzen zu depressiven Verstimmungen, Diabetes mellitus, chronischem Erschöpfungszustand, chronischen Lebererkrankungen, Allergien. Und im besonderen Maß ist eine Sauerstoffmehrschritttherapie anzuraten bei Krebserkrankungen.

Durchführung der Sauerstoffmehrschritttherapie

Die Kur umfasst insgesamt 18 Anwendungen in 18 Tagen (Pausen am Wochenende). Es wird täglich mit ionisiertem Sauerstoff inhaliert (4 Liter in der Minute mit 85 % Sauerstoff). Gegeben werden zusätzlich sauerstoffaufnehmende Medikamente wie Vitamin B12, Pangamat, Vitamin B1 und Vitamin C etc.

Während der gesamten Therapie und danach sollte man täglich Sparziergänge an der frischen Luft machen, verbunden mit leichtem körperlichem Training.
Sinnvoll ist es, gleichzeitig auf Kaffee, schwarzen Tee und Nikotin zu verzichten und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen