Gemeinschaftspraxis Dr. med. Dieter Rixen Dr. med Angela Stöß Martina Welge
         
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  Thymustherapie ( Milzpeptide )
 
 

Die Thymusdrüse (= Bries, hinter dem Brustbein gelegen) ist das zentrale Abwehrorgan des Körpers. Sie stellt uns so genannte Helferzellen und Killerzellen (spezielle Lymphozyten bzw. weiße Blutkörperchen) zur Verfügung. Diese greifen Krebszellen an und vernichten sie. Ebenso werden Bakterien, Viren und Pilze bekämpft.

Ein menschliches Überleben ohne Thymusdrüse ist nicht möglich. Im alten Griechenland nannte man die Thymusdrüse: "Drüse des Lebens". Dieses Wissen ging in der Euphorie der Antibiotika- und Chemotherapeutika verloren. Heute ist die Thymusdrüse wichtiger Forschungsgegenstand der Genindustrie. Von den über 20 Thymuspeptiden mit den verschiedenen Wirkungsweisen und ihrem biologischen Zusammenspiel kann man bisher wenige gentechnisch herstellen (z.B. Interferon, Interleukin). Die Erfolge der Gentherapie sind bekanntlich eher enttäuschend.

Die Thymuspeptide, die wir in unserer Praxis verabreichen, enthalten keine chemischen Zusatzstoffe. Sie werden unter kontrollierten ökologischen Bedingungen sorgfältig hergestellt und in der Tiefkühlkette aufbewahrt. Die Gewinnung der Wirkstoffe erfolgt ähnlich der des Insulins aus der Bauchspeicheldrüse von Rindern. (= Dieses Insulin kann bei allen Wirbeltieren, so auch beim Menschen, den Blutzuckerspiegel senken und ist lebenswichtig.) Die Zellwände der Thymusdrüse (von ökologisch aufgezogenen Kälbern) werden in einem speziellen Verfahren durchgängig gemacht, so dass die in den Zellen befindlichen Thymuspeptide durch Filtration gewonnen werden können.

Thymuspeptide eignen sich unter anderem als unterstützende Therapie bei Krebserkrankungen, besonders wenn das Immunsystem geschwächt ist. Sie werden begleitend eingesetzt bei Strahlentherapie bzw. Chemotherapie (= nach individuellem Schema), um deren immunschädigende Wirkung zu reduzieren. Thymuspeptide bewähren sich in der Nachsorge von Krebserkrankungen, zur Rezidivvermeidung und zur Vorbeugung von Tumorkrankheiten.

Durchführung der Therapie
Die Thymuspeptide werden in Form von subcutanen oder intramuskulären Spritzen gegeben. Insgesamt sind es je nach Immunstatus 18 - 20 Injektionen 2- bis 5-mal pro Woche. Danach gibt man im Allgemeinen als Erhaltungstherapie alle 4 Wochen 1-2 Injektionen.

Weitere Informationen: Arbeitskreis Immuntherapie e.V. (www.immun.de)