Gemeinschaftspraxis Dr. med. Dieter Rixen Dr. med Angela Stöß Martina Welge
         
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Die Tumorimpfung mit dendritischen Zellen ist eine sinnvolle, nebenwirkungsarme Maßnahme, die das eigene Immunsystem in die Lage versetzen kann, Krebszellen zu erkennen, zu vernichten und Rezidive zu verhindern.

Eine Tumorimpfung wird am besten mit körpereigenen inaktivierten Tumorzellen oder sog. Tumorzellinien durchgeführt. In einer wegweisenden Veröffentlichung über die zukünftige Entwicklung in der Krebstherapie im Deutschen Ärzteblatt vom 20. November 2009 wurde die wissenschaftliche Untersuchung von Professor Schirrmacher vom Krebsforschungsinstitut Heidelberg vorgestellt: bei 33 Anwendungsstudien mit Tumorimpfungen weltweit wurde nur bei 8 eine Lebensverlängerung erzielt. 7 dieser erfolgreichen Studienergebnisse basierten auf der Verwendung von patienteneigenem Tumormaterial als Basis für den Erfolg.

Im Rahmen einer überörtlichen Teilgemeinschaftspraxis (ABIPA) sind wir dem immunologischen Zentrum in Köln (IOZK) angeschlossen. Durch Kooperation u.a. mit Professor Schirrmacher, Deutsches Krebsforschungsinstitut Heidelberg, mit den Laboren von Prof. Lüke, Köln, Dr. Nesselhut, Göttingen-Duderstadt und weltweitem Wissens- und Erfahrungsaustausch mit vielen Tausenden von Anwendungen konnte diese Therapieform auf den heutigen Stand entwickelt werden.

Technisch geschieht die Impfung durch die Verwendung von dendritischen Zellen (DC) des körpereigenen Immunsystems. Dendritiche Zellen befinden sich überall in unserem Lymph- und
Blutgefäßsystem. Dendritische Zellen sind die Botenzellen unseres Immunsystem. Sie nehmen einen Abdruck von eingedrungenen Viren, Bakterien, Impfstoffen oder von Krebszellen des eigenen Körpers. .
Mit der Information dieses Abdruckes wandern sie über die Lymphwege zur Thymusdrüse (=Bries) hinter dem Brustbein. Hier entstehen Abwehrzellen: u.a. zytotoxische Zellen , Killerzellen und Helferzellen, die nun direkt Viren, Bakterien oder Krebszellen angreifen und zerstören können.

Ebenso entstehen Gedächniszellen in der Thymusdrüse. Diese speichern die Information über zig-Tausende verschiedener Viren, Bakterien und auch Krebszellen und greifen gezielt die entsprechenden Feinde an, falls sie auftreten und sich im Körper vermehren sollten.

Bei der Durchführung der Tumorimpfung werden zunächst im Labor aus dem eigenen Blut dendritische Zellen in einem aufwendigen Verfahren in großer Anzahl vermehrt und dann
mit inaktiviertem körpereigenem Tumormaterial in Kontakt gebracht. Die so mit Information über den Tumor versehenen (=geprimten) dendritischen Zellen werden, wie bei jeder anderen Impfung auch, in den Oberarm geimpft und können nun ihren Weg zur Thymusdrüse antreten und dort die Produktion von den zuvor beschriebenen tumorbekämpfenden Abwehrzellen starten.