Gemeinschaftspraxis Dr. med. Dieter Rixen Dr. med Angela Stöß Martina Welge
         
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Hyperthermie
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In unserer Praxis führen wir seit Jahren die moderate Ganzkörperhyperthermie durch.
Bei der moderaten Ganzkörperhyperthermie entstehen Temperaturen bis zu 39,8 °C im Körperkern. (In der Sauna erhitzt sich nur die äußere Haut, aber nicht der gesamte Körper wie z.B. beim Fieber.)


Quelle: www.hot-oncotherm.de

Über die heilsame Wirkung des Fiebers schrieb der griechische Arzt und Philosoph Parmenidis (584-540 vor Christus): "Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile euch alle Krankheiten." Dies ist sicher eine starke Übertreibung, die der Kollege vor 2500 Jahren wohl in der Begeisterung über eine erfolgreiche Heilung geäußert haben wird. Heute wissen wir einiges über die Wirkung des Fiebers.
Aus Studien von Spontanheilungen bei Krebspatienten ist bekannt, dass den überraschenden Heilungen in den meisten Fällen ein Fieberschub vorausgegangen war. Ferner ist bekannt, dass von Krebs betroffene Menschen in den letzten 10 Jahren vor dem Auftreten ihrer Karzinomerkrankung oft kein Fieber hatten.

Wenn wir als Kind Fieber hatten, ließen unsere Eltern dieses bis etwa 39,5 °C steigen, weil sie aus der Tradition wussten, dass Fieber bis zu dieser Höhe eine heilsame Wirkung hat. Diese Erkenntnis gehört heute zum wissenschaftlichen Grundwissen: Helferzellen und Killerzellen aus der Thymusdrüse werden aktiviert und können Krebszellen direkt zerstören. Durch die Wärme demaskieren sich die Tumorzellen und werden für das Immunsystem erkennbar. Andere für die Abwehr wichtige Stoffe wie Interferone und Selbstzerstörungsmechanismen in den Krebszellen (Apoptosegene) werden aktiviert.


Indikationen der moderaten Ganzkörperhyperthermie

Die moderate Ganzkörperhyperthermie wird angewendet zur Krebsvorbeugung, Rezidivprophylaxe und Mitbehandlung bei bestehenden Tumorerkrankungen/Metastasen. Vorausetzung ist eine ausreichende körperliche Belastbarkeit. Für sehr stark geschwächte Patienten mit metastasierendem Tumor kann die mit der Fiebertherapie verbundene körperliche Belastung negative Auswirkung haben.

Durchführung der Therapie

Die Therapie erfolgt in Wärmebetten/Zelten. Diese werden mit Infrarotlicht erhitzt. Es ist ein Bestandteil der natürlichen Sonnenstrahlung, das die Wärmewirkung der Sonne ausmacht. Das gefährliche ultraviolette Licht tritt hier nicht auf. Während der Behandlung liegt man, bekommt Infusionen und soll viel Wasser trinken. Man kann dabei lesen und Musik hören. Temperatur und Kreislauf werden ständig überwacht.

Die Gesamtdauer der Behandlung beträgt ca. 4 Stunden, im Allgemeinen 4 bis 5 Stunden.