Gemeinschaftspraxis Dr. med. Dieter Rixen Dr. med Angela Stöß Martina Welge
         
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  Thymustherapie ( Milzpeptide )
 
  Ohne Thymusdrüse (= Bries hinter dem Brustbein gelegen) ist kein Überleben möglich. Als Steuerorgan des Abwehrsystems ist sie lebensnotwendig. Die von ihr hergestellten Helfer- und Killerzellen können Krebszellen, Bakterien, Viren und Pilze angreifen und vernichten.
Auch Autoimmunkrankheiten (hier richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wie z.B. Rheuma, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn) und Allergien werden positiv beeinflusst.
Außerdem ist die Thymusdrüse an der Regulierung des Gleichgewichts der Hormondrüsen beteiligt und verhindert vorzeitige Alterungsprozesse.

Während die Thymusdrüse in der Kindheit noch faustgroß ist, wird sie mit zunehmendem Alter immer kleiner und in wird dadurch in ihrer Funktionskraft eingeschränkt. Das zieht Abwehrschwächen, Abnutzungsernscheinungen und Anfälligkeiten für alle Arten akuter und chronischer Erkrankungen nach sich.

Mit den Inhaltstoffen der Thymusdrüse, den Thymuspeptiden, lassen sich die Abwehrkräfte des Körpers wieder positiv anregen. Thymuspeptide sind keine Frischzellen. Sie werden unter kontrollierten ökologischen Bedingungen gewonnen und sind lebenswichtig (ähnlich wie das Hormon Insulin, das aus der Bauchspeicheldrüse von Rindern extrahiert wird und beim Menschen wie auch bei allen anderen Wirbeltieren den Blutzuckerspiegel senken kann). Am besten wirksam ist die Gabe in Spritzenform (s.c. oder i.m.).

Indikationen

Abnutzungs- und Alterserscheinungen können mit regelmäßigen Serien von Thymusspritzen verringert, Folgen chronischer und schwerer Erkrankungen gemindert werden.

Wichtige Indikationen sind: Gefäßverkalkungen, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Gicht, Allergien, Heuschnupfen, Ekzeme, Neurodermitis und chronische Leberleiden.

Besondere Bedeutung erfährt die Thymusdrüse auch bei der Vorbeugung von Schlaganfall, Herzinfarkt und Demenzen (auch Alzheimer). Heute weiß man aus der medizinischen Forschung, dass z.B. nur 15 % der Herzinfarkte und Schlaganfälle aufgrund von engen (verkalkten) Blutgefäßen entstehen, jedoch 85 % aufgrund von Entzündungen in den Gefäßwänden. Diese Entzündungen platzen auf und verschließen die Blutbahn, so dass Herzinfarkt oder Schlaganfall zum Verhängnis werden. Die antientzündliche Wirkung der Thymuspeptide kann hier genutzt werden (besonders sinnvoll zusammen mit einer Sauerstoffeigenbluttherapie zur Besserung der Fließeigenschaft des Blutes).

In der Krebstherapie werden Thymuspeptide zur unterstützenden Behandlung und Rezidivvorbeugung eingesetzt. Siehe unsere Spezialseite zur Biologischen Krebstherapie.

Durchführung der Thymuskur

Die Thymustherapie wird in der Regel gut und nebenwirkungsfrei vertragen. Nur wenige Krankheiten sind von ihrer Anwendung ausgeschlossen.

Wie intensiv eine solche Thymustherapie durchgeführt wird, hängt ab vom persönlichen Immunstatus (= Helferzellen und Killerzellen können bestimmt werden) und vom individuellen Krankheitsbild.

Eine Grundbehandlung besteht aus 14 - 20 Injektionen, die 2- bis 5-mal pro Woche verabreicht werden. Auffrischungen werden, je nach Krankheitsbild, 1- bis 2-mal im Monat durchgeführt.

Weitere Informationen: Arbeitskreis Immuntherapie e.V. (www.immun.de)